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AdminClient
Inhaltsverzeichnis Funktion
Bedienung
Untermenü Datenbank (bei MS SQL-Server Vers. 6.5)
Untermenü Volumemanager
Untermenü ASCII-Volumemanager
Untermenü Datensynchronisation
Untermenü Datenbank exportieren

Funktion

Zur Administration der SQL-Server-Datenbank steht dem Systembetreuer das Modul "AdminClient" zur Verfügung, mit dessen Hilfe der vorgegebene reserviert Speicherplatz der Datenbank verwaltet wird. Hier werden ebenfalls die Bildnummernkreise für gescannte Belege sowie für COLD-Belege bei Massendatenhaltung (z.B. Jukeboxen) definiert.

Bedienung

Klicken Sie mit der linken Maustaste doppelt auf das Projektsymbol des zu bearbeitenden Projektes im Hauptmenü des AdminClients. Hierdurch gelangen Sie in ein Auswahlmenü mit den Untermenüs (Registerkarten) "Datenbank", "Volumemanager", "Ascii-Volumemanager"(optional) und "Datensynchronisierung".

Durch anklicken der entsprechenden Registerkarte wird das entsprechende Untermenü geöffnet:

Nach dem Aufrufen des Programmes wird die Zugriffsberechtigung auf das Modul AdminClient überprüft. Ist unter dem angegebenen Passwort keine Zugriffsberechtigung für den angegebenen Benutzer definiert, werden die verfügbaren Projekte zwar angezeigt, sind aber nicht zur Bearbeitung freigegeben.

Der Projektordner wird als nicht verfügbar angezeigt, wenn keine Zugriffsberechtigung für diese Projekt in der Benutzerverwaltung definiert wurde.

Prinzipiell sollte nur für die Benutzergruppe "Admin" die Zugriffsberechtigung auf den AdminClient definiert werden.

Nach der Eingabe des korrekten Passwortes werden die Projekte, für die der angegebene Benutzer die Zugriffsberechtigung besitzt, als verfügbar angezeigt.

 

Untermenü Volumemanager

Der Volumemanager hat eine wichtige Funktion für die Organisation Ihrer gescannten Datenbestände. Mit dem Volumemanager ist es möglich, die Dateien der gescannten Belege auf verschiedene Datenträger oder Teile davon zu verteilen (Volumes).

Grundsätzlich richtet sich die Organisation der Bilddateien (TIFF-Dateien) immer nach der lfd. Dateinummer. Die gescannten Belege erhalten fortlaufende Dateinummern von 00000000.<Ext> ... 99999999.<Ext>. <Ext> ist eine aus 3 ASCII-Zeichen bestehende Dateierweiterung (Extension), die im Konfigurationsmenü vorgegeben wird. Das MFDWin Programm ist somit in der Lage, insgesamt 100 Mio. Belege zu verwalten. Oftmals ist es allerdings unmöglich, alle Belege auf einen Datenträger zu organisieren. Deswegen wird der Datenbestand aufgeteilt. Standardmäßig sind immer alle Belege auf einem Volume. Sie können aber beliebig viele Volumes anlegen, auf denen Ihre Bilddateien abgelegt werden.

Beispiel:

Bildnummer 00000000 bis 00999999 auf F:\DAT

Bildnummer 01000000 bis 01999999 auf M:\DAT

Durch das Verteilen der Bilddaten können Sie die Performance des Systemes erhöhen, oder auch einfach verschiedene Speichermedien wählen. (z.B. F: ist die Serverfestplatte, M: ist die CD-ROM Jukebox).

Durch Anklicken des Untermenüs "Volumemanager" im Hauptmenü des AdminClients wird folgende Karte angezeigt:

Hier können Sie die Imagenummernkreise für gescannte Belege definieren. Zur Definition führen Sie folgende Arbeitsschritte durch:

Betätigen Sie den Button "Hinzufügen". Der Cursor blinkt jetzt im ersten Eingabefeld "Von Imagenummer"

Geben Sie hier die erste Bildnummer des Imagenummernkreises ein.

Bewegen Sie den Cursor anschließend in das Eingabefeld "Bis Imagenummer" und geben Sie die letzte Bildnummer des Imagenummernkreises ein.

Bewegen Sie den Cursor in das Eingabefeld "Volumename" und geben Sie hier die Volumebezeichnung ein.
Im Eingabefeld "Volumename" kann auch eine konkrete Pfadangabe oder ein Eintrag in UNC-Notation erfolgen.

Dannach betätigen Sie den Button "Speichern".

 

Volumeeintrag löschen

Zum Löschen eines definierten Volumeeintrages führen Sie folgende Arbeitsschritte durch:

  1. Selektieren Sie den zu entfernenden Volumeeintrag in der Tabelle der Registerkarte "Volumemanager".
  2. Betätigen Sie den Button "Löschen".

 

Untermenü Ascii-Volumemanager

Der Ascii-Volumemanager ist ausschließlich Bestandteil des AdminClient, wenn zu archivierende Daten im COLD-Verfahren übernommen werden. Wird MFDWin ohne COLD-Modul eingesetzt, ist diese Registerkarte nicht vorhanden.

Die mit Hilfe des COLD-Verfahrens übernommene Belegdaten werden in einem feststehenden Formular eingeblendet. Dieses Formular wird als Blanko-Beleg gespeichert (TIFF-Datei). Die Datensätze werden dann als ".REC-Datei" gespeichert. Die übernommenen Dateien erhalten fortlaufende Dateinummern von 00000000.REC bis 99999999.REC. Im Ascii-Volumemanager werden die Bildnummernkreise für die Ascii-Dateien definiert.

Beispiel:

Ascii-Datei 10000000 bis 19999999 auf Ascii (Volume)

Durch Anklicken der Registerkarte "Ascii-Volumemanager" im Hauptmenü des AdminClients wird folgende Maske angezeigt:

Hier können Sie die Nummernkreise für COLD-Belege definieren. Zur Definition führen Sie folgende Arbeitsschritte durch:

  1. Betätigen Sie den Button "Hinzufügen". Der Cursor blinkt jetzt im Eingabefeld "Von Ascii-Nummer".
  2. Geben Sie hier die erste Nummer des Ascii-Nummernkreises ein.
  3. Bewegen Sie den Cursor anschließend in das Eingabefeld "Bis Ascii-Nummer" und geben Sie die letzte Nummer des Ascii-Nummernkreises ein.
  4. Bewegen Sie den Cursor in das Eingabefeld "Ascii-Volumename" und geben Sie hier die Volumebezeichnung ein. Im Eingabefeld "Volume" kann eine konkrete Pfadangabe oder ein Eintrag in UNC-Notation erfolgen.
  5. Betätigen Sie den Button "Speichern".

 

Ascii-Volumeeintrag löschen

Zum Löschen eines definierten Ascii-Volumes führen Sie folgende Arbeitsschritte durch:

  1. Selektieren Sie den zu entfernenden Ascii-Volumeeintrag in der Tabelle des Untermenüs "Volumemanager".
  2. Betätigen Sie den Button "Löschen".

Untermenü Datensynchronisierung

Durch Anklicken der Registerkarte "Datensynchronisierung" im Hauptmenü des AdminClients wird folgende Maske angezeigt:

Mit Hilfe dieses Tools können die Indexdaten von zwei oder mehreren Datensätzen mit gleichem Inhalt in Feld_1 der Datenbank synchronisiert werden. Bild-, Film- oder Ascii-Daten werden hierbei nicht berücksichtigt (Feld_10 bis Feld_12 in der Datenbank).

Durch Betätigung des Buttons "Sync. starten" wird die Datensynchronisierung gestartet. Dieser Vorgang besteht aus folgenden Schritten:

Schritt 1: Die Software ermittelt Datensätze mit gleichem Inhalt in Feld_1

Schritt 2: Die Software vergleicht die Datensätze mit gleichem Inhalt in Feld_1

Hierbei können folgende Ergebnisse auftreten:

  1. Die Inhalte der Indexfelder sind absolut identisch

Beispiel:

Nr Feld_1 Feld_2 Feld_3 Feld_4 Feld_10 Feld_11 Feld_12 Folgebelege
1 10000000 Müller Manfred 03.02.1974 05.01.2000 10000001   0
...                
7 10000000 Müller Manfred 03.02.1974 20.01.2000 10000465   0

Weitere Vorgehensweise der Software: Keine Bearbeitung.

  1. Die Inhalte der Felder _2 bis _9 sind nicht absolut identisch. In diesen Vergleich werden Felder ohne Inhalt nicht einbezogen.

Beispiel:

Nr Feld_1 Feld_2 Feld_3 Feld_4 Feld_10 Feld_11 Feld_12 Folgebelege
1 10000000 Müller   03.02.1974 05.01.2000 10000001   0
...                
7 10000000 Zimmer Joachim   20.01.2000 10000465   0

Weitere Vorgehensweise der Software: Keine Bearbeitung. Die Datensätze bleiben unverändert in der Datenbank stehen, da inhaltliche Unterschiede innerhalb der Datenbankfelder existieren.

  1. Der Inhalt der gefüllten Datenfelder _2 bis maximal _9 sind identisch. In diesen Vergleich werden Felder ohne Inhalt nicht einbezogen.

Beispiel:

Nr

Feld_1

Feld_2

Feld_3

Feld_4

Feld_10

Feld_11

Feld_12

Folgebelege

1

10000000

Müller

 

03.02.1974

05.01.2000

10000001

 

0

...

               

7

10000000

Müller

Manfred

 

20.01.2000

10000637

  0

Weitere Vorgehensweise der Software: Die leeren Datenbankfelder des einen Datensatzes werden mit den entsprechenden Inhalten des anderen Datensatzes gefüllt:

Beispiel:

Nr Feld_1 Feld_2 Feld_3 Feld_4 Feld_10 Feld_11 Feld_12 Folgebelege
1 10000000 Müller Manfred 03.02.1974 05.01.2000 10000001   0
...                
7 10000000 Müller Manfred 03.02.1974 20.01.2000 10000637   0

Untermenü Datenbank exportieren

Durch Anklicken der Registerkarte 'Datenbank exportieren' werden, die Belegdaten, die Volumeeinträge oder die Benutzerdaten der Datenbank in ein definiertes Export-Verzeichnis exportiert:

Das Zielverzeichnis für den Export der Daten kann in dem Eingabefeld Export-Verzeichnis festgelegt werden.

Durch Anklicken des Buttons 'Export starten' erfolgt der Export der ausgewählten Daten bzw. Volumeeinträge.

Belegdaten exportieren

 

 

Volumeeinträge exportieren

 

 

Benutzerdaten exportieren